Warum Sie Ihre Bettdecke besser nicht zu Hause waschen
Eine durchschnittliche Bettdecke liegt mindestens acht Stunden pro Nacht direkt auf der Haut von zwei Personen. Pro Nacht verlieren Sie etwa einen halben Liter Feuchtigkeit und zwischen 0,5 und 1,5 Gramm Hautschuppen — Nahrung für Hausstaubmilben. Nach einigen Monaten enthält die Bettdecke, die Sie sich jeden Abend überziehen, eine Ansammlung aus Feuchtigkeit, Hautzellen, Milben und ihren Ausscheidungen, die Sie durch Lüften allein nicht mehr loswerden.
Das Problem mit dem Waschen zu Hause: Eine Haushaltsmaschine mit 7 oder 8 Kilo bekommt eine nasse Doppelbettdecke nicht in Bewegung. Die Füllung verklumpt, das Wasser dringt kaum bis zum Kern vor, und der Trockner braucht Stunden, um die nasse Masse einigermaßen trocken zu bekommen — oft mit dauerhaft zusammengepresster Füllung als Ergebnis. Bei Daunenbettdecken ist der Schaden noch größer: Daune, die zu lange nass bleibt, schimmelt und verliert dauerhaft ihre Isolierfähigkeit.
Unsere Industriewaschmaschinen fassen bis zu 25 Kilo und laufen mit einem Programm, das speziell auf großformatige Textilien abgestimmt ist. Die Füllung kann sich frei bewegen, das Wasser dringt bis zum Kern vor, und in der Trocknungsphase blasen wir lange Zeit warme Luft durch die Bettdecke, bis wirklich jede Faser trocken ist. Das Ergebnis: eine saubere, weiche, geruchlose Bettdecke mit ihrem ursprünglichen Volumen.
Für Menschen mit Hausstaubmilbenallergie, Ekzem oder Asthma macht eine jährliche professionelle Wäsche oft einen spürbaren Unterschied. Laut Zahlen der niederländischen Lungenstiftung haben etwa 12,5 Prozent der Kinder eine Hausstauballergie — und Bettzeug ist das größte Reservoir für Milben im Haus. Eine gewaschene, durchgetrocknete Bettdecke reduziert diese Belastung drastisch.