
Leiden war einst die wichtigste Textilstadt Europas. Im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert schlug hier das Herz der niederländischen Tuchmacherei mit Tausenden Webern, Spinnern, Walkern und Färbern, die die Stadt gemeinsam auf die Weltkarte setzten. Süd-niederländische Flüchtlinge, die nach dem Fall Antwerpens 1585 nach Norden zogen, drückten die Leidener Textilindustrie endgültig an die Spitze; bis 1641 wurde sogar ein neuer Prüfungssaal gebaut: die Laecken-Halle, die noch immer am Ufer steht und heute das Museum De Lakenhal beherbergt.
Die Handwerke waren schwer und oft unangenehm. Walker bearbeiteten wollene Stoffe in Bottichen mit Walkerde, Urin und Seife und kneteten sie mit den Füßen — etwa wie Trauben einst getreten wurden. Bleicher legten die Stoffe auf große Wiesen rund um die Stadt, damit Sonne, Wind und Regen sie weiß bleichten. Die Lakenhal stand direkt am Wasser, sodass Schiffe voller Stoffe — manchmal fünfzig Meter lang und hundert Pfund schwer — bis vor die Tür segeln konnten. Der Druck oben, aus der Rijksmuseum-Sammlung, zeigt Leiden von den Wiesen aus, die das Leben der Bleicher und Weber lange bestimmten.
Um 1700 begann die Tuchindustrie zu schwinden; die Nachfrage verschob sich nach England und in neue Produktionsgebiete. Leiden formte sich zu dem, was heute die Universitätsstadt ist — gegründet 1575 als Belohnung für die Belagerung, die die Bewohner überstanden hatten. Die Textilgeschichte lebt weiter in Museumsstücken, Straßennamen (Voldersgracht, Weefstraat) und in der Architektur der Innenstadt. Und in dem, was Leiden heute ist: eine Stadt voller Studierender, Forschender, Familien und Pendler.
Wer in Leiden wohnt, lebt zwischen Geschichte und Trubel — fünfzehn Minuten bis Den Haag, eine halbe Stunde bis Amsterdam, und meist keine Zeit, um die Wäsche obendrein noch ordentlich zu bekommen. Wir fahren an festen Abholtagen durch die Stadt — Binnenstad, Merenwijk, Stevenshof, Roodenburg. Ihr Sack steht morgens bereit und kommt abends sauber, gebügelt und sorgfältig gefaltet mit demselben Fahrer zurück. So arbeitet Wastas in Leiden — mit dem Handwerk, das hier seit acht Jahrhunderten dazugehört.
So funktioniert Wastas in Leiden
Am festen Abholtag steht unser Fahrer vor Ihrer Tür. Saubere Wäsche kommt nach Vereinbarung zurück — gefaltet oder auf Bügeln, ganz wie Sie es möchten.
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